Fremde Kunden gehen vor

1 10 2008

Eine Sache, die mich immer wieder ankotzt: Die Kunden der Konkurrenz (für die wir als Carrier auftreten) sind gegenüber unseren eigenen priorisiert. Will heißen: Wenn zwei Aufträge vorhanden sind, ein Kunde eines Fremdanbieters und einmal unser Kunde platzt der Termin unseres eigenen Kunden. Die Argumentation ist immer, dass Vertragsstrafen gezahlt werden müssten, wenn wir deren Termine nicht halten können. Klang für mich eigentlich immer plausibel. Bis ich mich vor einigen Monaten mal mit einem Mitarbeiter einer dieser Firmen unterhalten habe. Der wusste von sowas nichts, er war sich sogar ziemlich sicher, dass dem nicht so ist.

Ich weiß nicht was stimmt, aber wenn der Kollege da recht hat. Warum will man uns dann weiß machen, dass deren Kunden wichtiger sind als die eigenen? Ich jedenfalls halte die eigenen Kunden für wesentlich wichtiger. Wenn die dauernd versetzt werden, ist es doch kein Wunder, dass die den Netzbetreiber wechseln.

Klärt mich auf, liebe Führungskräfte!


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