Da bekommt man den Auftrag einem Kunden den von ihm lang ersehnten DSL-Anschluss zu schalten und natürlich klappt es wieder nicht so, wie es sollte. Ich liebe solche Aufträge. Es läuft alles in der Vermittlungsstelle. Perfekt eigentlich! Also noch schnell den Kunden anrufen und ihn informieren. „Hier leuchtet aber noch nichts“ lautete der Satz, der meine lang ersehnte Mittagspause doch noch verschieben sollte. Nun gut, ich brauchte noch die Adresse der Kundin, die stand auf dem Schaltauftrag nicht. Daher musste mir die Disposition eine Störung dafür schreiben. Nachdem das erledigt war fuhr ich zur Kundin und prüfte was das Zeug hält. Es lief nichts. Da ich die Kundin telefonisch erreicht hatte und eine Prüfung des Telefonanschlusses in der Vermittlungsstelle erfolgreich war ging ich die ganze Zeit berechtigterweise davon aus, dass der Telefonanschluss läuft. Als ich diesen dann aber geprüft habe stellte ich mit Verwunderung fest, dass das eben nicht der Fall ist.
Ursache: Der Provider der Kundin hatte den Auftrag für den Anschluss der Schwiegereltern aufgenommen (selber Name, selbes Haus). Die hatten jetzt also einen DSL-Anschluss. Gut, die Kundin kann da an sich nichts dafür. Aber ich hätte als die Auftragsbestätigung an die Schwiegereltern ging, spätestens aber als ich dort und nicht bei ihr oben angerufen habe mal gefragt, ob da nicht was schiefgelaufen ist.
Naja, man kann’s nicht ändern. Ich hab mir nen Wolf gesucht, das halbe Leitungsnetz auseinander gerupft, aber denoch ist das Sache ihres Providers, wie die das klären.
Die Mittagspause konnte ich dann natürlich nur äußerst verkürzt wahrnehmen